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Der offizielle Innovatics Weblog

Wir erklären das Web und berichten über aktuelle Trends und Techniken.

Erfolgsfaktoren für Online-Shops

19. Juli 2010 / E-Commerce

Vergangene Woche haben wir ein Redesign eines bekannten Online-Shops für Studenten gepitcht. Um unser Designkonzept ausführlich begründen zu können, haben wir die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Online-Shops in diesem Markt (Jugendliche, Studenten) analysiert und recherchiert und folgendermaßen zusammengefasst.

Kundenzufriedenheit an die absolute Grenze treiben

Jugendliche und Studenten sind ein ausgesprochen lukratives Online-Klientel, die selbst im Alter zwischen 16 und 18 bereits 4-stellige Euro-Beträge in Online-Shops ausgeben. Um diese Zielgruppe gut zu erreichen, gilt es die Jugendlichen direkt anzusprechen und ihnen ein „gutes Gefühl“ zu vermitteln.

Die MTV Generation erwartet auch in Online-Shops überdurchschnittlich viele visuelle Elemente und reagiert durchaus positiv auf „freches oder direktes Marketing“. Sie erwartet wenig Text, kompakte Informationen, viele Bilder und Videos, englischsprachige Begriffe und die persönliche Anrede. Online-Shopping ist für diese Zielgruppe ein alltägliches Erlebnis, wodurch das Kundenbindungspotenzial sehr hoch ist.

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Das Internet im Jahre 2020

11. Juli 2010 / Trends

ZDnet und Network World haben eine interessante Grafik über die Entwicklung des Internets in 10 Jahren veröffentlicht. Wir haben einige der Vorhersagen hier zusammengefasst.

  • Das Internet wird nur noch sekundär durch PCs konsumiert, eher durch “Dinge” wie Smartphones, Kühleschränke, TVs, Tablets oder ähnliches
  • Die Anzahl der Nutzer steigt um  399,3% auf rund 5 Milliarden (aktuell 1,8 Milliarden)
  • Das Internet wird “exaflooded“, das heißt die Masse an Daten wird extrem ansteigen – im Jahr 2020 um 44 Exabytes pro Monat
  • Das Internet wird kabellos – bereits 2014 sollen 2,5 Milliarden Menschen ohne Kabel ins Internet gehen
  • Cloud Computing wird zu einer der wichtigsten Technologien ansteigen, weil günstig, skalierbar und einfach anzuwenden – 2015 soll die Branche 45,4 Milliarden Dollar damit umsetzen können – als wichtige Trends werden nebenher auch Open APIs, Storage und Computing (Virtualisierung) aufgezählt
  • Netzwerktechniken werden automatisierter ablaufen – ein großes Problem heutiger Innovationen ist meist der technische Aufwand, deswegen werden viele Prozesse automatisiert werden, um den Fokus auf die Innovationen zu lenken und nicht mehr auf die Technik dahinter
  • 2020 wird das Internet wohl leider auch für Hacker interessanter werden – die Anzahl an “bösen Codes” verdoppelt sich heute bereits jährlich

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Oxid löst Magento ab / Neue Version mit integrierten Social Media Funktionen und neuen Verkaufskonzepten

2. Juli 2010 / Development,E-Commerce

Online-Shops verändern sich! Bisher zählten für Shop-Betreiber primär Attribute wie “Stabilität, Zuverlässigkeit, Einfachheit” – mittlerweile haben sich die Ansprüche für moderne Shop-Systeme komplett verändert. Shop-Systeme verfügen inzwischen nicht mehr nur über die Standard Features, Funktionen wie Facebook Anbindung, Twitter Integration, Bewertungen und eine möglichst einfache Erweiterbarkeit sind längst hinzugekommen.

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iPhone & iPad Entwicklung / Was sollten Kunden und Entwickler beachten

25. Juni 2010 / Development,Mobile

Seit dem Start des iPads und der Einführung des neuen iPhones häufen sich bei uns wieder die Anfragen für App-Entwicklungen. Grund genug dem Thema wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und über Chancen und Risiken im Mobile Markt zu berichten.  Unser Chef hatte zum Anfang diesen Monats die Aufgabe, ein bisschen Expertenwissen einzusammeln und hat auf der diesjährigen webinale einige interessante Erkenntnisse gewinnen können. Insbesondere Florian Steger, Mitgründer der kupferwerk GmbH, hatte in seiner Präsentation “Anatomie einer erfolgreichen Mobile App” viele wichtige Faktoren bei der Entwicklung von Apps genannt.

Design und Usability bedeutend wichtiger als im Web

iPod, iPhone & iPad User sind extrem anspruchsvoll. Jeder von ihnen hat teures Geld für ein hochwertiges Gerät bezahlt und ist an Qualität gewöhnt. Anders als im Web, wo User gerne mal den ein oder anderen Schnitzer verzeihen, sind Apple User extrem kritisch. Sie erwarten ein einfaches Bedienkonzept, ein einfaches Design, eine eindeutige Logik. Entwickler und Vermarkter müssen sich von Beginn an darauf vorbereiten, permanent ein extrem hohes Niveau an Usability und Design zu erreichen, um den hohen Anspruch der User auch gerecht zu werden. Anders als im Web, können Apple User sehr wohl die Qualität einer Applikation messen, sowohl von der Funktionalität, als auch vom Look & Feel. Viele erfolgreiche Applikationen im App-Store haben aufgrund von Kritik der User nach Veröffentlichung ihr Bedienkonzept völlig verändert. Wer hier bei der Entwicklung und Vermarktung viel Geld durch unnötige Iterationen sparen möchte, kann dies durch ausreichende Usability-Tests von erfahrenen iPhone Usern erreichen.

Der Name folgt der Funktion

Applikationen (weniger Spiele) sollten immer eine Kernfunktion besitzen. Durch das von Apple vorgegebene Bedienkonzept dreht sich eine App immer um eine einzige Funktion (Bilder, Karten, Kamera, Nachrichten o. ä.). Demnach sollte die eigene Applikation diese Eindeutigkeit auch beibehalten und einen genauen Zweck erfüllen. Das macht die App für Interessenten auch einfacher zu finden, denn meistens wird nach dem “Zweck” gesucht.

Ein Beispiel: Eine “Medizin-App”, die zum Beispiel Ärzte in der Nähe auflisten kann und ein Apothekenverzeichnis enthält, ist zu unpräsize und damit schwieriger zu vermarkten. Der normale iPhone User ist es gewohnt im App-Store nach “Apotheke” zu suchen und erwartet zum Beispiel eine App namens “Apothekenfinder”, mit dem klassischen Apothekenlogo.

Die Feedback Funktion ist dein Feind

User bewerten gerne und viel. Das ist auch gut so, denn viele Apps werden im App-Store über Bewertungen beworben. Ist eine App leicht zu bedienen und wird von Usern angenommen, kann sich der Anbieter schnell über gute Bewertungen freuen. Allerdings kann sich die Bewertungsfunktion auch schnell zum Feind entwickeln. Zum Ersten haben User die Angewohnheit, nur zu bewerten, wenn die App nicht so funktioniert wie sie es möchten. Das bedeutet natürlich, dass gute Bewertungen bedeutend seltener eingehen als schlechte – was aber wiederum nicht bedeutet, dass die App auch so schlecht ist, wie sie bewertet wird. Das bringt uns zum zweiten Punkt, User sind nicht fair! Insbesondere bei schneller Weiterentwicklung der Applikation, kann es phasenweise zu unvorhersehbaren Problemen kommen. Zum Beispiel können bei Online-Applikationen Schnittstellen ausfallen, wofür die Entwickler der Applikation gar nicht veranwortlich sind. User strafen diese Probleme allerdings mit eindeutigen Bewertungen, so dass die Durchschnittsbewertung einer Applikation (diese ist entscheidend!) über kurze Zeit rapide sinken kann.

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Storytelling als Leitmotiv für den Innovatics Relaunch

17. Juni 2010 / Innovatics

Dass wir unsere Webseite nicht nur einer Schönheitskorrektur unterziehen, sondern einen kompletten Relaunch von Innovatics vornehmen mussten, stand für uns schon länger fest. Monatelang hatten wir versucht unser altes Design aufzuhübschen, zu modernisieren und zu verbessern. Letztendlich mussten wir jedoch einsehen, dass uns nur ein umfassender Neuanfang die nötige Freiheit geben würde.

Die Herausforderung

Unsere alte Webseite konfrontierte uns immer wieder mit einer Reihe von Problemen. Zunächst einmal hatte Sie zu wenig sinnvollen Content. Man konnte kaum etwas über das Unternehmen, unsere Arbeitsprozesse, oder über unser Team erfahren. Das Design kam gut an und wir erhielten regelmäßig Lob von unseren Kunden, jedoch kommunizierte es eine Unternehmenskultur, die wir im Grunde genommen nicht verkörpern wollen. Es wirkte einfach alles ein wenig zu glatt, zu unpersönlich.

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